Ein verheerender Brand hat am Dienstag-Nachmittag die Gemeinde Lengau im Bezirk Braunau (Oberösterreich) erschüttert. Das Feuer brach im Nebengebäude eines landwirtschaftlichen Anwesens aus und breitete sich rasch aus. Für die Einsatzkräfte wurde umgehend die höchste Alarmstufe 3 ausgerufen.
Die dramatischen Details des Großeinsatzes:
Dürre erschwerte Löscharbeiten: 2 Kilometer Schlauchleitung gelegt
Insgesamt 21 Feuerwehrfeuerwehren aus den Bezirken Braunau und dem benachbarten Salzburg eilten zur Brandstelle. Die extrem trockene Witterung und der akute Wassermangel stellten die Einsatzkräfte vor enorme Herausforderungen: Ausgetrocknete Bäche und niedrige Wasserstände in den Löschteichen erschwerten die Erstversorgung.
Um ausreichend Löschwasser an die Brandstelle zu fördern, mussten die Einsatzkräfte eine fast zwei Kilometer lange Versorgungsleitung legen. Zudem unterstützten lokale Landwirte die Feuerwehr mit ihren Gülle fässern und Wassertankern.
Bezirkskommandant: „Wohnhaus in letzter Sekunde gerettet“
Bezirksfeuerwehrkommandant Franz Baier betonte im Interview, dass die anhaltende Trockenheit der größte Gegner bei den Löscharbeiten war. Nur durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte und die tatkräftige Hilfe der örtlichen Bauern konnte das Hauptwohnhaus “in letzter Sekunde” vor den Flammen geschützt werden.
Der Hofbesitzer erlitt bei dem Incident leichte Verletzungen und wurde medizinisch versorgt. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis in die Abendstunden an. Die Brandursache ist derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.










