Ein tragischer Verkehrsunfall hat sich am Dienstag-Abend auf der B168 nahe Piesendorf im Bezirk Zell am See (Pinzgau) ereignet. Bei dem frontalen Zusammenstoß zweier Kleinbusse kam ein 42-jähriger Einheimischer noch an der Unfallstelle ums Leben. Sieben weitere Personen wurden teils schwer verletzt.
Die Details zum dramatischen Rettungseinsatz:
Spurwechsel führte zur frontalen Kollision
Laut ersten Ermittlungsergebnissen war der 42-jährige Pinzgauer mit seinem Kleinbus von Piesendorf in Richtung Kaprun unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort krachte sein Fahrzeug frontal in den entgegenkommenden Kleinbus eines ausländischen Lenkers.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge völlig demoliert. Die Lenker wurden in den Wracks eingeklemmt und mussten von den Feuerwehren Piesendorf und Zell am See mit schwerem Gerät befreit werden.
Großaufgebot an Rettungskräften auf der B168
Für den 42-jährigen Unfalllenker kam jede Hilfe zu spät; er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der schwerstverletzte Lenker des zweiten Kleinbusses wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Schwarzach geflogen. Eine weitere schwerverletzte Person wurde ins Uniklinikum Salzburg gebracht, während fünf Leichtverletzte ins Tauernklinikum Zell am See eingeliefert wurden.
Rotes-Kreuz-Einsatzleiter Thomas Huber berichtete von einem Großalarm: Insgesamt standen rund 40 Rettungskräfte, zwei Notärzte, acht Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams sowie 25 Feuerwehrleute im Einsatz. Die B168 (Mittersiller Straße) musste für die Bergungs- und Aufräumarbeiten für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Die Unfallursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.










