Der Automobilweltverband FIA hat im Rahmen des Grand-Prix-Wochenendes in Österreich die Arbeitszeiten in den Teamgaragen überprüft und dabei festgestellt, dass das Mercedes-AMG Petronas F1 Team die festgelegten Zeitlimits überschritten hat. Der Verstoß gegen die sogenannte „Curfew“-Regel führt nun zu einer offiziellen Untersuchung gegen das Team.
Was bedeutet ein Curfew-Verstoß?
In der Formel 1 bezeichnet ein „Curfew Breach“ die Überschreitung der erlaubten Arbeitszeiten in den Teamgaragen während eines Rennwochenendes. Diese Regel der FIA dient nicht nur der sportlichen Fairness, sondern auch dem Schutz der Mitarbeiter.
Ziel der Regel ist es, übermäßige Arbeitsbelastung zu vermeiden und gleichzeitig eine Kostenkontrolle zwischen den Teams sicherzustellen, um Wettbewerbsgleichheit zu gewährleisten.
Frühere Fälle und mögliche Strafen
Mercedes ist nicht das erste Team, das in dieser Saison mit einem solchen Verstoß in Verbindung gebracht wird. Auch Teams wie McLaren und Red Bull wurden bei früheren Rennen – etwa in Monaco oder Barcelona – bereits wegen ähnlicher Regelverstöße untersucht.
Die FIA reagiert auf Curfew-Verstöße in der Regel mit Geldstrafen. Bei wiederholten oder schwerwiegenderen Fällen können jedoch auch strengere Sanktionen verhängt werden.
Technischer Druck im Fokus
Oft entstehen solche Verstöße, wenn Teams kurz vor Trainingsbeginn (FP1) letzte technische Anpassungen vornehmen oder Probleme am Fahrzeug kurzfristig beheben müssen.
Im Fall von Mercedes in Österreich wird der Vorfall als Versuch gewertet, das maximale Performance-Niveau auf dem anspruchsvollen Red-Bull-Ring in Spielberg zu erreichen.











