Ein beschädigtes Gasrohr hat am Dienstagnachmittag für einen Großeinsatz der Rettungs- und Feuerwehrkräfte im Ortszentrum von Wolfern (Bezirk Steyr-Land) gesorgt. Wegen akuter Explosionsgefahr musste der Gefahrenbereich weiträumig abgesperrt werden. Um jeden Funkenflug zu verhindern, wurde zudem vorsorglich der Strom in der gesamten Region abgedreht.
Hier sind die Details zum Vorfall in Oberösterreich:
Großabsperrung und Stromausfall bei 3.013 Anlagen
Nachdem der Gasaustritt im Ortszentrum gemeldet wurde, rückten die Einsatzkräfte gemeinsam mit Spezialtechnikern des Energieversorgers unverzüglich aus. Die Lage vor Ort erwies sich rasch als ernst:
- Die Feuerwehr sperrte den Nahbereich großräumig ab, um Passanten und Anwohner nicht zu gefährden.
- Da höchste Explosionsgefahr bestand, wurde als Sicherheitsmaßnahme das Stromnetz in der Region vorübergehend deaktiviert. Davon waren insgesamt 3.013 Kundenanlagen betroffen.
Baggereinsatz im Ortszentrum: Leitung freigelegt
Für die meisten Betroffenen gab es jedoch bald Entwarnung: Ein Großteil der Haushalte konnte bereits nach rund einer Stunde wieder mit Strom versorgt werden. Nur im unmittelbaren Gefahrenbereich dauerte der Ausfall spürbar länger.
Parallel dazu liefen die Reparaturarbeiten an der beschädigten Gasleitung auf Hochtouren. Mit einem Bagger wurde das Erdreich im betroffenen Bereich geöffnet, um das Leck freizulegen und abzudichten.










