Snowboard-Olympiasiegerin Anna Gasser hat sich zu ihrer sportlichen Zukunft geäußert. Die Österreicherin erklärte, dass die FIS Snowboard-, Freestyle- und Freeski-Weltmeisterschaften 2027 in Vorarlberg möglicherweise den letzten Höhepunkt ihrer erfolgreichen Karriere markieren könnten.
Montafon 2027 wird größtes Wintersport-Event Vorarlbergs
Die Weltmeisterschaften finden vom 6. bis 21. März 2027 in Vorarlberg statt und gelten als die größte Wintersportveranstaltung in der Geschichte des Bundeslandes.
Mit einem Budget von 9,6 Millionen Euro werden Wettkämpfe in 17 Disziplinen ausgetragen, bei denen insgesamt 31 Medaillenentscheidungen auf dem Programm stehen. Die Wettbewerbe verteilen sich auf mehrere Austragungsorte in Vorarlberg, während die Halfpipe-Bewerbe im Tiroler Kühtai stattfinden.
Wettkampfstätten im Überblick
Die verschiedenen Disziplinen werden an mehreren Standorten ausgetragen:
- Tschagguns (Montafon Nordic Center): Snowboard Big Air und Freeski Big Air
- Golm: Moguls, Dual Moguls und Aerials
- Gargellen: Alpin Snowboard
- Grasjoch: Ski- und Snowboardcross
- Valisera: Slopestyle
- Kühtai (Tirol): Halfpipe
Anna Gasser: „Es könnte mein letzter großer Wettkampf sein“
Bei einer Pressekonferenz am Golm erklärte Anna Gasser, dass eine Heim-Weltmeisterschaft für sie eine besondere Motivation darstelle. Gleichzeitig räumte die zweifache Olympiasiegerin ein, dass das Ende ihrer Karriere näher rücke.
Die Unterstützung der Fans sowie die Austragung in ihrer Heimat hätten sie jedoch dazu bewegt, ihre sportliche Laufbahn möglicherweise bis zur WM 2027 fortzusetzen. Ob sie danach ihre Karriere beendet, ließ Gasser offen – bezeichnete das Event jedoch als möglichen letzten großen Auftritt.
Auch Alessandro Hämmerle peilt Heim-Erfolg an
Neben Anna Gasser wird auch Snowboard-Olympiasieger Alessandro Hämmerle bei den Weltmeisterschaften an den Start gehen. Für den Vorarlberger wäre eine Medaille vor heimischem Publikum der perfekte Abschluss seiner Karriere.
Nachhaltigkeit und freier Eintritt für Zuschauer
ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher bezeichnete die Weltmeisterschaften als bedeutende Chance, Österreich international als moderne Wintersportdestination zu präsentieren.
Projektleiter Christian Speckle kündigte zudem an, dass sämtliche Wettkämpfe für Zuschauer kostenlos zugänglich sein werden. Ziel sei es, ein nachhaltiges und unvergessliches Sportereignis für Athleten und Fans zu schaffen.











